Muster
Dominant White
Von Geburt an weiße Pferde gibt es recht selten. Für die pigmentlosen Haare können unterschiedliche Gene verantwortlich sein.
Bei den Dominant White ist das Gen W für die Weißfärbung von Bedeutung.
Weißgeborene tragen immer die Kombination Ww. Pferde mit ww sind farbig. Fohlen mit WW sind nicht lebensfähig (Letalfaktor).
Die Echten Weißgeborenen (Dominant White) kommen hin
und wieder bereits ganz Weiß zur Welt.
Neben ganz weißen Pferden gibt es aber häufiger auch Pferde mit Restpigmenten,
deren Färbung dann Ähnlichkeit mit Sabino und/oder Splashed White, evtl. auch
Tigerschecken haben kann. Diese Färbung kann im Laufe des Lebens weniger werden,
so daß das Pferd irgendwann einmal ganz weiß ist.
Bislang erbrachten Forschungen zu Dominant Weiß elf unterschiedliche Mutationen
als Ursache für das fast vollständig fehlende Pigment.

Der Araber-Berber Ghazal, gezogen vom Gestüt Azzayani. Vater des Hengstes ist
der Hengst Guerrouane Ait Azzayani, ein sehr dunkler Palomino mit einem
sabinoähnlichen Zeichnungsmuster. Mutter ist
die Stute Ghita Ait Azzayani, eine Fuchsstute mit Schneeflocken. Ergebnis dieser
Anpaarung ist Ghazal, ein Palomino. Der Hengst zeigt keine für eine der anderen
Muster typische
Färbung:

Das Muster wirkt zerrissen und unruhig. Aktuell bekommt Ghazal am ganzen Körper verstärkt Forellenflecken. Da die Eltern nicht
sonderlich bunt sind ist die Besitzerin gespannt, wohin Ghazal sich noch
entwickeln wird.
Fotos von Ghazal by Sabine Böhm
Da der Hengst Guerrouane Ait Azzayani weitere Nachkommen in ähnlicher Färbung
gezeugt hat wie Ghazal ist davon auszugehen das Guerrouane Ait Azzayani kein
Sabino, sondern ein Dominant White ist.


Sato


Simba Twist, Sohn von Sato
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