Muster
Countershading
Es gibt zwei Formen des Aalstrichs. Beim Dun-Falben entsteht der Aalstrich
durch das Dun-Gen, denn die Vererbung von Dun und den Primitivabzeichen ist eng
miteinander gekoppelt.
Aber auch alle anderen Pferde können einen Aalstrich zeigen, dessen Vererbung
nichts mit dem Dun-Faktor zu tun hat. Solche Pferde werden als Fohlen häufig als
Duns eingeschätzt, verändern sich aber zu einem normal gefärbten Pferd ohne
Aufhellung. Mit diesem Aalstrich gehen NIE andere Primitivzeichen wie
Zebrastreifen oder Schulterkreuz einher! Diese Zeichnung wird dann
Countershading genannt.
So kann z.B. ein Buckskin mit Aalstrich entstehen oder auch ein Palomino mit
Aalstrich, die jedoch kein Dun-Gen haben. Kopf und Beine sind nicht wie beim
echten Falben dunkler. Das Countershading zählt eigentlich zu Sooty/Smutty, kann
aber auch unabhängig von einer Körperfärbung auftreten. Charakteristisch ist,
das Pferde mit Countershading an der Oberseite dunkler sind und zum Bauch hin
heller werden.

Während der Aalstrich eines Falben deutlich verläuft, wirkt
der Aalstrich beim Countershading verwaschen oder verschwommen.
Foto Nadine Angersbach
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